Iron Maiden Wiki


Run to the Hills! Du willst mehr über Iron Maiden erfahren? Dann bist du hier genau richtig. Wir blicken zurück auf die Geschichte von Iron Maiden und verraten dir spannende Fan Facts rund um die Band. Worauf wartest du also noch?


Jetzt zum Iron Maiden Experten werden.

Song-Power – Oper mit Rasierklinge

Die Songs versprühen eine ganz eigene Magie. Der Sound ist prägnant, die Riffs und der Rhythmus haben über die Jahre an Qualität gewonnen. Wenn Bruce Dickinson mit seinem opernhaften Gesang zum Chorus von „Run to the Hills“ ansetzt, dann passiert etwas mit dir und jedem anderen Metalhead ob in Indien, Mazedonien oder in Vechta.


Oper mit Rasierklinge – mit dieser Mischung haben Iron Maiden die Grundlage für ihre ikonischen Metal-Hymnen geschaffen und den Heavy Metal mitgeprägt. Anfang der 80er zählte der britische Heavy-Metal-DJ Neal Kay die Band zur „New Wave of British Heavy Metal“. Iron Maiden haben Bands wie Metallica maßgeblich beeinflusst.


Song-Power – Oper mit Rasierklinge


Eddie – der Sohn von Iron Maiden


Eddie – das Maskottchen von Iron Maiden erblickte 1980 als Cover-Artwork auf dem ersten Album das Licht der Welt und ist bis heute ein fester Bestandteil der Band. Der Zeichner Derek Riggs flog einst von der Kunsthochschule und wurde schließlich vom Management engagiert. Die Gestaltung der Figur geht zurück auf seinen Comic-Konsum und der zombiehaften Haltung der Punks seiner Zeit. Riggs gestaltete insgesamt 60 Cover.


Das Geheimnis dahinter? Die Figur lässt sich bestens auf neue Bereiche übertragen: auf T-Shirts und Bierflaschen, als Motiv für das Band-Flugzeug „Ed Force One“ oder als Figur in Computer-Games. Iron Maiden liefert vom ersten Tag an eine perfekte Mischung aus Musik- und Bilder-Welt.

Ikonische Hymne oder neues Album? Iron Maiden liefert immer ab.


Welcher ist der beste Song – „The Number of the Beast“ oder „Run to the Hills“? Wir sind uns da auch nicht einig. Über Iron Maiden kann man endlos streiten. Das hat einen Grund, alleine 16 Alben hat die Band veröffentlicht, dazu noch Live-Alben und DVD's – die Liste ist lang. Ihr erfolgreichstes Album haben sie erst 2010 – „The Final Frontier“ herausgebracht, also 35 Jahre nach der Gründung.


Iron Maiden in Zahlen heißt – 100 Millionen verkaufte Tonträger und 2000 Shows in 59 Ländern. Zu unserer Freude liefert die Band immer noch ordentlich Diskussions-Material – ein Ende ist zum Glück nicht in Sicht.


Metalgeballer trifft Geschichtskurs


Klar, von dem vorwärtstreibenden Sound kannst du gar nicht genug bekommen, aber der Clou bei den Songs ist, dass du gleich auch einen Querschnitt der Menschheitsgeschichte mitgeliefert bekommst. Iron Maiden bedient sich für die Songs in Geschichtsbüchern, Filmen und Literatur. Ob über den Todestag von Julius Caesars im Jahr 44 v. Chr. („The Ides of March“) oder kriegerische Auseinandersetzungen („Afraid to Shoot Strangers“ oder „Two Minutes to Midnight“). Bruce Dickinson, als studierter Historiker, bringt die nötige Neugier mit. Hinzu kommt, dass seine Kindheit stark von der vorherrschenden Militärkultur geprägt war.


Dickinsons Ziel ist es, dem Hörer die Geschichten als Filme in die Köpfe zu projizieren. Ein Gesamtpaket, das dich zu den glücklichsten und ausgeglichensten Musik-Fans macht - zumindest ergab das eine Studie der California-University. Wer Iron Maiden hört, der braucht keine Yoga-Stunden mehr.

Iron Maiden Fan Facts

Im Song „Gangland“ sollte ab Minute 2.53 ein Solo von Dave Murray zu hören sein. Der Song schaffte es in letzter Sekunde aufs Album und das Solo wurde vergessen
Steve Harris ist das einzige Gründungsmitglieder, welches ohne Unterbrechung in der Band ist
Der Song „Edge Of Darkness“ ist inspiriert von „Apocalypse Now“
Auf ihrer „World Slavery“ Tour im Jahre 1984 spielten Iron Maiden ganz spontan auf einer polnischen Hochzeit. Der Grund? Die Hochzeit fand in einer Disco neben ihrem Hotel statt und die Jungs hatten Bock auf eine Party.
Währenden den Aufnahmen zu „Number Of The Beast“ geriert der Iron Maiden Produzent in einen Autounfall – die Rechnung für die Reparatur belief sich auf 666 Pfund
Bruce Dickinson ist nicht nur ein legendärer Sänger und Pilot, sondern auch ein begnadeter Fechter. Auf der britischen Rangliste belegte er mal den siebten Platz

Frontmann aka Bruce – „Ich kann alles“ – Dickinson

Dass aus ihm mal ein Sänger und Tausendsassa wird, war nicht immer klar: Er flog einst von der Schule, weil er seinem Lehrer ins Essen pinkelte. Es war die Grundlage für ihn, immer das zu machen, worauf er Lust hat: Als Fechter, Bier-Brauer, Motivationsredner, Verkehrspilot und Historiker hat er sich einen Namen gemacht.


Irgendwas vergessen? Ja, Bruce Dickinson hat sogar den Krebs besiegt. Ausgerechnet unter der Zunge wurde 2014 bei ihm ein gefährlicher Tumor, Papillomviren, festgestellt. Eine Folge seiner Vorliebe für Oral Sex, wie er einmal verriet. Zum Glück hat er es überstanden und seine Erfahrungen in einem Buch verpackt.


Metal statt Bomben – Scream for me Sarajevo


Bruce Dickinson verließ 1993 die Band, um sich Soloprojekten zu widmen. In dieser Zeit nahm er eine ungewöhnliche Einladung an und flog 1994 in das belagerte Sarajevo, das sich mitten im Bosnienkrieg befand. Das Ausmaß des Krieges bekam er erst vor Ort mit. Absagen war aber nicht drin. Unter Lebensgefahr wurde er auf der Pritsche eines LKW's zum Auftrittsort geschleust, um ein Konzert vor ein paar hundert Fans zu spielen.


Vor den Türen lauerten die Scharfschützen, während drinnen Heavy Metal für Party und Hoffnung sorgte. Weniger Rockstar-Überheblichkeit, dafür mehr Hingabe für die Fans, der Einsatz verdeutlicht, was Iron Maiden ausmacht.

Frontmann aka Bruce – „Ich kann alles“ – Dickinson

6 6 6 – Warum das die Nummer zum Erfolg ist

Du bist auch von dem Album „Number of the Beast“ besessen? Damit bist du nicht alleine, hier sind fünf Facts über das Album:


Mehr zu "The Number of the Beast"
Zum ersten Mal stand der Teufelstenor höchst persönlich am Mikrofon – Bruce Dickinson löste 1982 Paul Di'Annor ab
Das Album warf endgültig die Punk-Einflüsse, die noch auf den ersten beiden Alben zu spüren waren, über Bord
Es markierte den kommerziellen Durchbruch – das Album landete zum ersten Mal auf Platz 1 der britischen Charts
Der blaue Himmel auf dem Cover sollte eigentlich schwarz sein - der Druckerei hat's aber verbockt
Das Rolling Stones Magazin setzte „Number of the Beast“ auf Platz 5 ihrer Liste der „100 besten Metal Alben aller Zeiten“

Das Iron Maiden-Flugzeug

„Fly on your way like an eagle“ – was eine Metalband auf ihrem Weg zur Weltmacht benötigt? Richtig, eine richtig fette Boing. Bereits seit 2008 umkreisen Iron Maiden mit ihrer „Ed Force One“ den Globus. Der Name geht auf die US-Präsidenten Maschine „Air Force One“ und dem Maskottchen Eddie zurück.


Für die ersten Versuche legten sie sich eine Boing 757 zu, die wurde ihnen aber schnell zu klein. Da musste was größeres her! Für die„The Book of Souls World Tour“ im Jahre 2016 charterten sie eine Boeing 747 von „Air Atlanta Iceland“.


Diese hat eigentlich Platz für 416 Passagiere - bei Iron Maiden für Crew, Band und 12 Tonnen Bühnen-Equipment. Souverän steuerte Sänger Bruce den Vogel zu den 117 Shows in 36 Ländern.


Einen Schockmoment gab es beim Auftanken in Santiago de Chile. Dabei wurden zwei Triebwerke stark beschädigt und zwei Flughafenmitarbeiter verletzten sich.


Das wurde jedoch schnell repariert und weiter ging's für die Band. Dank des dicken Brummers können bis zu 13.450 Km am Stück zurückgelegt werden. So kann fast jedes Land angeflogen werden. Keine Ecke ist zu entlegen, als dass Iron Maiden nicht mit dem größten Privat-Jet der Welt vorbeigeflogen kommt.

Das Iron Maiden-Flugzeug

Iron Maiden Beer

Iron Maiden Beer

Wie Iron Maiden klingt ist klar, wie schmeckt Maiden? Darüber gibt das hauseigene Bier – „Trooper“ Auskunft.


Es schmeckt wie ein klassisch britisches Ale – würzig und zitronig. Keine billige Plörre, sondern 1A Qualität. Für die Fans nur das beste! Aus diesem Grund brauen Bruce und Co. ihr Bier bei der traditionellen Robinsons Brauerei.


Die brauen auch "Fuller's ESB", welches Bruces Lieblingsbier ist. Bruce arbeitete sich in die Braukunst ein und entwickelte den einzigartigen „Trooper“-Geschmack. Das Bier kam 2013 auf den Markt, bereits nach einem Jahr wurden 2,8 Millionen Liter in 40 Ländern getrunken. Prost!


Die Brauerei musste sogar die Schichten erhöhen, um die Nachfrage der durstigen Fans zu bedienen. Special Editions ließen nicht lange auf sich warten – „666“ hat einen Alkoholgehalt von 6,66% oder "Sun And Steel" wird in einer japanischen Saké-Brauerei hergestellt.


Iron Maiden machen nur Werbemaßnahmen, von den sie überzeugt sind. Klar, Bier und Maiden, das passt!