Danke für nichts Böhse OnkelzSachbuch

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Böhse Onkelz
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Paketankunft:  voraussichtlich zwischen Mittwoch, 02.08.2017 & Donnerstag, 03.08.2017

Artikelinformationen

KategorieSachbücher
ThemaBand-Merch, Bands
GenreDeutschrock
AutorEdmund Hartsch
BuchformatBroschiert
Erhältlich seit 31.01.2007
Artikelnummer700420

Böhse Onkelz - Danke für nicht von Edmund Hartsch

Eigentlich sollte dieses Buch nicht mehr neu aufgelegt werden, der Verlag hat sich jedoch dazu entschieden, diese Biographie weiterzuführen!

In dem Buch "Böhse Onkelz - Danke für nichts" werden auf über 270 Seiten wird die Geschichte der Onkelz nachvollzogen. Mit reichlich Fotomaterial, zum Teil aus Privatsammlungen der Musiker. SC, 276 Seiten.

Kundenbewertungen zu "Danke für nichts"

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2 Bewertungen

Einfach klasse

Ich habe das Buch gestern erhalten. Tolle Aufmachung! Ich wollte eigentlich nur mal kurz rein lesen, könnte es dann aber einfach nicht mehr weg legen. So viele tolle Geschichten, Fotos und Zeitungsausschnitte. Große Klasse!

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1 Bewertung

Danke für Nichts

Der Bewertung von Annette kann ich nicht viel hinzufügen. Es entspricht zum größten Teil meiner Meinung. Habe das Buch regelrecht "verschlungen" manches war bekannt, einiges nicht. man versteht den Inhalt der Texte noch besser. Ich habe riesengroßen Respekt von Stephan wie er sich im Leben durchgekämpft hat, was er aus ich (und der Band ) gemacht hat. Ich bin noch immer wahnsinnig gespannt was Neues von ihm kommt. Ich hatte das Glück mal kurz mit ihm zu sprechen (beim m & g) er ist auch noch sehr, sehr sympathisch. Kevin kann einem so blöd es klingen mag nur irgenwie leid tun, versteht mich da nicht falsch. Ich bin ein schon etwas älterer Bo Fan. Da sieht man manche Dinge etwas anders. Petra G

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Fast schon familiär

Der erste Gedanke war: Wenn diese Biographie als einzige im BO-Shop verkauft wird, müssen BO damit einverstanden sein - und vielleicht entsprechend "manipuliert" haben. Warum kommt eigentlich sofort ein negativer Gedanke, wenn man an das Quartett denkt? Ist man so weit indoktriniert von den Massenmedien und den "Hatern", dass man an BO kein gutes Haar mehr lassen kann? Vielleicht. Ich jedoch wollte etwas über die vier lesen, noch eine Biographie, noch ein paar Infos, noch ein paar Lügen und Wahrheiten. Wer sich auf die Suche nach der Geschichte der Frankfurter macht, hat entweder das Glück, einen oder alle vier einmal selbst zu treffen und mit ihnen zu sprechen, oder bombt sich voll mit Artikeln, Büchern, Kommentaren, Meinungen und Infos und bildet sich eine eigene Meinung.

"Danke für nichts" beginnt am Anfang, bei Tex Weidner, Stephans Vater, dessen Lebensweg sich gar nicht so sehr von dem seines Sohnes unterscheidet (nein, nicht die Puff- und Knastgeschichten, aber die Ausschweifungen, die Art, die Autorität, die Arroganz). Danach wird man in die Leben von Stephan und Kevin geschmissen, muss sich mit kalten Elternhäusern voller Abneigung, Gewalt und Alkohol konfrontiert sehen, die irgendwann vieles erklären, wenn nicht gar alles. Der Weg von Kevin und Stephan, später auch der von Gonzo, ist vorgezeichnet, das hätte gar nicht viel anders kommen können, so meint man. Pe allerdings ist ein bisschen außen vor, zwar ein Außenseiter, aber kein extrovertierter, saufender Schläger, sondern der stille Beobachter, der erst gar nicht so recht in die Gruppe passen möchte.

Hartsch nimmt wenige Blätter vor den Mund. Er erzählt vom Schmerz, von Tränen, von Enttäuschungen, von Schlägerein, Drogen und Alkoholexzessen. Von der enttäuschten Liebe, von den Gönnern, von den wertlosen Managern. Vom eigenen Versagen der Band, von eigenen Träumen und Hoffnungen - und wieder von den Enttäuschungen. "Danke für nichts" ist gespickt mit vielsagenden Bildern und leeren Promofotos, mit Erinnerungen, die eine Band mit den Lesern teilt, vielleicht in der Hoffnung, endlich verstanden zu werden.
Die Biographie möchte keinen der vier in Schutz nehmen und als Lichtgestalt darstellen - naja, vielleicht doch, aber dazu später -, dieses Buch rotzt dem Leser vier Leben und einen Werdegang hin, den dieser erstmal schlucken muss.

Auffällig und vielleicht auch bezeichnend für BO und den Erfolg der Band ist, dass die Biographie sehr viel von Stephan erzählt, von seinem Vater, seiner Schwester Monica (Carmen bleibt außen vor und wird nur am Rande als geboren erwähnt), seiner ersten Frau Pia, von seinen Gefühlen, seinen Saufgelagen, seinen Schlägerein, seiner Band ... Nun kann man Stephan als arroganten Wich*** betrachten, der sich hier nur noch mehr profilieren möchte. Das steht ja jedem frei. Man kann aber auch ein bisschen weiterlesen und -denken und diesen Weidner von einer anderen Seite kennenlernen (als nicht BO-Fan, als Fan mag das anders sein). Von einer nachdenklichen, sensiblen Seite, von der kämpferischen Seite, von der Seite des kleinen Jungen, der Zuneigung und Anerkennung gesucht hat, der ein Zuhause und Akzeptanz brauchte, mehr nicht. Je weiter man liest, desto mehr versteht man die Texte, versteht manche Aussagen der Band, versteht auch, was die Trennung 2005 bedeutet haben muss.

Ebenso kann man plötzlich Kevin anders betrachten. Seine Geschichte macht nichts ungeschehen oder ungesagt, aber sie verdeutlicht den Menschen Kevin Russell, der auch eine Biographie hat, die stellenweise mehr als deutlich beschreibt und erklärt, warum er geworden ist, wie er ist.
Gonzo und Pe sind die beiden, die ein bisschen zurück und unbeachtet bleiben. Immer wieder gibt es kurze Einwürfe, dass sie auch mal etwas erlebt haben und dabei waren, aber ihre Gedanken und Gefühle treten hinter den starken Persönlichkeiten Stephan Weidner und Kevin Russell weit zurück. Da muss man sich andere Literatur suchen, um sich den beiden ein bisschen zu nähern.

Die Biographie ist aussagekräftig und lässt sich großteils flüssig lesen. Ob die Veröffentlichung im Eigenverlag die beste Idee war, darüber kann man streiten. Ich persönlich möchte hier und da gerne mal den Rotstift zur Hand nehmen, nicht nur wegen der Flüchtigkeitsfehler, auch einfach, um ein bisschen zu strukturieren oder die Sätze flüssiger zu machen. Hier und da werden Fragen aufgeworfen, die einfach nicht beantwortet werden. Trotzdem ist es eine gelungene Biographie, sehr offen und persönlich gestaltet, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen und die dunklen Seiten zu verschweigen. Wenn Stephan jemandem auf die Fresse gehauen hat, dann wird das auch genauso geschrieben. Wenn Kevin sich H reingezogen hat, steht das deutlich auf den Seiten. Diese Blöße muss man sich auch geben, wenn das (neben anderen) Kritikpunkte sind, die der Band immer wieder vorgeworfen werden. Man hätte als offizielle Biographie auch vieles verschweigen können. Aber das haben die vier wohl nicht im Sinn gehabt.
Was fehlt? Wie es weiterging! Es ist definitiv Zeit, die Biographie zu erweitern - bzw. einen zweiten Band herauszubringen und die erste vielleicht noch einmal zu überarbeiten (ein schöner Ghostwriterjob im Übrigen ;) )

Fazit: Eine offene, ehrliche und sehr persönliche Biographie, die gar nicht oder nur ganz wenig geschönt ist, und leider Gonzo und Pe ein bisschen vernachlässigt.

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Ein Muss für Fans

Extrem detailliert mit Bildern aus dem Privatbesitz der Bandmitglieder. Wer dieses Buch liest hat keine Fragen mehr.

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Ein Stück Geschichte!

Wahnsinns bio die aufreden Fall für Gänsehaut sorgt !
Wahre Worte und aus dem nichts heraus die geilste band der Welt geworden !

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