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Enthrone darkness triumphant Dimmu BorgirCD

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Dimmu Borgir
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Paketankunft:  voraussichtlich zwischen Montag, 21.08.2017 & Dienstag, 22.08.2017

Artikelinformationen

KategorieCDs
ThemaBands
GenreBlack Metal
EditionRe-Release
Medien-FormatCD
Medien-VerpackungJewelcase
Erhältlich seit 25.07.2008
Artikelnummer436395

Kundenbewertungen zu "Enthrone darkness triumphant"

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35 Bewertungen

Kommerz im Underground

Als "Enthrone Darkness Triumphant" mit seinem schwarz-grünen, dunklen Cover, auf dem eine Alister-Crowley-ähnliche Figur symmetrisch die Arme ausbreitet, rauskam, war ich 15 Jahre alt. Aus dem Ministranten-Business schon längere Zeit ausgestiegen, machte sich spätestens bei der Firmung nietzscheanische Skepsis dem Christentum gegenüber breit.
Nirvana waren weg, Metallica wieder da, Alice in Chains noch da. Das war alles ganz spannend, aber ich wollte noch extremere Musk kennen lernen.
Mehr vom forbidden stuff.
Marilyn Manson war inhaltlich nahe dran; mein jugendliches Differenzierungsvermögen zeigte mir formale Unterschiede auf zwischen Dimmu Borgir und Marilyn Manson.
Damals war man true oder nicht true, pseudo, Whimp oder Poser. Besonders wenn Metal mit seinem Zwillingsbruder Hip Hop sympathisierte. Egal, ich legte "Enthrone Darkness Triumphant" ein. Innerhalb von gut einer Stunde war ich weggeblasen und hörte das Album noch einmal. Und noch einmal.
Eine musikalische Offenbarung. Meine Nackenmuskulatur war trainierter denn je. Komplettes Neuland. Großteils Speed-Tempo, wunderschöne Kombination aus sehr harten Gitarren, Bass, rasenden Drums und hymnischen Chor-Keyboards. Ein Rezept, das bald von vielen übernommen wurde.
Man wusste manchmal nicht, wer die Überhand nimmt, Keys oder Saiteninstrumente, aber die Mixtur war immer ausgewogen und nahezu perfekt.
Der dunkelgrüne Gitarrenstrom wurde druchbrochen von hellgelb leuchtenden Keyboardflächen, kristallinen Glocken, hellrotem Klavier. Das kontrastierte das ganze Album lang mit dem rasenden Tempo, das einem keine Zeit liess, mit dem Headbangen aufzuhören. Ein paar Mal treten Dimmu Borgir aufs Bremspedal, Frauenstimmen melden sich wie bei Cradle of Filth. Die verzerrte Satanstimme klingt so wie die Stimme auf einem Ugly Kid Joe-Album, dachte ich. Egal. Darüber, dass es stellenweise abgenutzter Speed Metal mit Plastikkeyboard sei und dass die klassische Komponente wie bei Therion banalisiert wird, darüber hatte ich keine Zeit zum Reflektieren. Geht auch schwer, wenn man gut eine Stunde lang mit dem Headbangen beschäftigt ist und dann nochmal von vorne anfängt. Und nochmal, weils so schön und so geil ist. Weil man da einfach nicht an irgendwelche Geschmackspolizisten denkt, wenn das Gefühl im Bauch richtig ist, man ein Ventil braucht, um sich abzureagieren und Dimmu Borgir mit ihrem Album die perfekte Musik dazu liefern. Gelegentlich wird wie gesagt das Tempo auch gezügelt, der letzte Track ist auf Norwegisch gekreischt, Borgir decken nicht nur reinen Black Metal ab, sondern ingtegrieren kurz Heavy-Metal-, Death-Metal und Gothic-Teile. Im Black-Metal-Underground war dies ein Sakrileg. Dimmu waren aufgrund des Erfolges Kommerz und nicht Underground, total untrue, pseudo und nicht true bzw. machten sich verdächtig, mit dem Kommerz-Satan zu sympathisieren. Wahrscheinlich war es Marilyn Manson.. egal, darüber hatte ich auch keine Zeit nachzudenken, weil ich mit Headbangen zu dem total empfehlenswerten Album-Klassikerbeschäftigt war.

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Begeistert!

Ich bin total hin und weg! Würde die CD jederzeit wieder kaufen :-)

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Klassiker

sollte in keiner Black Metal Sammlung fehlen, geniales Album

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